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Gama Sennin mit seiner Kröte

Kakemono, Unikat, 188 x 59 cm
Artikelnummer: 5970
  • Höhe 188 cm
  • Breite 59 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

160,00 €

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Artikelbeschreibung

Mit schelmischem Lächeln trägt dieser zerzauste Wandergeselle eine Kröte auf seiner Schulter, während im Hintergrund ein Bambushain die Szene rahmt. Die lockere, humorvolle Pinselführung verleiht der Figur eine sympathische, fast schon liebenswert schrullige Ausstrahlung. 

Dargestellt ist Gama Sennin, einer der bekanntesten taoistischen Unsterblichen, dessen enge Verbindung zu seiner dreibeinigen Kröte für übernatürliche Kräfte, Langlebigkeit und Transformation steht. In der japanischen Malerei wird er häufig als exzentrischer, aber weiser Eremit dargestellt, der fernab gesellschaftlicher Konventionen lebt. 

Auf Seide gemalt und mit einer Jikusaki aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat aus der Shôwa-Zeit eine humorvolle und zugleich bedeutungsvolle Darstellung eines der beliebtesten Sennin-Motive.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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