
Japanische Vasen
Direkt zu den ArtikelnKurz gesagt
Japanische Vasen dienen traditionell sowohl dem klassischen Blumenstecken (Ikebana) als auch als eigenständiges dekoratives Kunstobjekt. Anders als in vielen westlichen Traditionen steht in Japan häufig nicht die Fülle, sondern die bewusste Reduktion im Vordergrund – eine einzelne Blüte oder ein schlichter Zweig in einer ausdrucksstarken Vase kann mehr Wirkung entfalten als ein üppiges Arrangement. Vasen werden in nahezu allen japanischen Keramikstilen gefertigt, von rustikal-erdigem Bizen-Yaki bis zu fein bemaltem Kutani-Yaki. Bei densho.de finden Sie handgetöpferte japanische Vasen als Einzelstücke direkt aus Japan.
Ichino Hiroyuki
Handgetöpferte japanische Tanba Vase von Hiroyuki Ichino
Vase, Unikat, mit Box, 25 x 10 cm
420,00 €

Hirota
Handgetöpferte japanische Satsuma Vase von Hirota
Vase, Unikat, mit Box, 29 x 17 cm
290,00 €

Takahashi Rakusai
Handgetöpferte japanische Shigaraki Vase von Takahashi Rakusai
Vase, Unikat, mit Box, 24 x 13 cm
295,00 €

Arata Kōji
Vase aus Kasama-Keramik von Arata Koji
Vase, Unikat, 18 x 17 cm
Verkauft

Hidetoshi Suzuki
Vase aus Seto Keramik von Hidetoshi Suzuki
Vase, Unikat, 20 x 7 cm
Verkauft

Seiho
Handgetöpferte japanische Kutani Vase von Seiho
Vase, Unikat, mit Box, 26 x 16 cm
Verkauft

Mazafumi Fujihara
Handgetöpferte japanische Kyo Vase von Mazafumi Fujihara
Vase, Unikat, mit Box, 21 x 19 cm
Verkauft

Kashiwa Touen Hobun
Handgetöpferte japanische Kasama Vase von Kashiwa Touen Hobun
Vase, Unikat, mit Box, 33 x 10 cm
Verkauft

Masayuki Imai
Handgetöpferte japanische Kyo Vase von Masayuki Imai
Vase, Unikat, mit Box, 18 x 9 cm
Verkauft

Arata Kōji
Handgetöpferte japanische Kasama Vase von Koji Arata
Vase, Unikat, mit Box, 25 x 12 cm
Verkauft

Otomokyu
Handgetöpferte japanische Bizen Vase von Otomokyu
Vase, Unikat, mit Box, 25 x 12 cm
Verkauft

Kosho
Handgetöpferte japanische Kutani Vase von Kosho
Vase, Unikat, mit Box, 22 x 23 cm
Verkauft

Kaoru Ohara
Shigaraki-Vase von Kaoru Ohara mit heller Blüte auf Blaugrün
Vase, Unikat, mit Box, 21 x 17 cm
Verkauft

Eizan
Handgetöpferte japanische Vase aus Kutani-Porzellan von Eizan
Vase, Unikat, mit Box, 22 x 20 cm
Verkauft

Ikkei Nosaku
Handgefertigte japanische Kupfervase von Ikkei Nosaku
Vase, Unikat, mit Box, 30 x 7 cm
Verkauft

Kaoru Ohara
Shigaraki-Vase von Kaoru Ohara mit Pflaumenblütenzweig
Vase, Unikat, mit Box, 20 x 19 cm
Verkauft

Handgetöpferte japanische Vase aus Kutani-Porzellan
Vase, Unikat, 29 x 8 cm
Verkauft

Handgetöpferte japanische Kyo Vase
Vase, Unikat, mit Box, 21 x 10 cm
Verkauft

Toho
Handgetöpferte japanische Vase aus Bizen-Keramik von Toho
Vase, Unikat, mit Box, 19 x 9 cm
Verkauft

Akimori Nakata
Vase aus Kutani-Porzellan von Akimori Nakata
Vase, Unikat, mit Box, 20 x 13 cm
Verkauft

Yoshida
Handgetöpferte japanische Vase "Granatapfel" von Yoshida
Vase, Unikat, mit Box, 18 x 15 cm
Verkauft

Seitoku Kawai
Handgetöpferte japanische Vase von Seitoku Kawai
Vase, Unikat, mit Box, 22 x 7 cm
Verkauft

Shunrei Kato
Handgetöpferte japanische Seto Vase von Shunrei Kato
Vase, Unikat, mit Box, 21 x 16 cm
Verkauft

Handgetöpferte japanische Bizen Vase
Vase, Unikat, mit Box, 21 x 10 cm
Verkauft
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Vasen zwischen Ikebana und Kunstobjekt
Eine japanische Vase erfüllt oft zwei Funktionen zugleich: als Gefäß für die traditionelle Blumensteckkunst Ikebana und als eigenständiges skulpturales Objekt, das auch ganz ohne Blüten für sich wirkt. Diese Doppelfunktion prägt Form, Proportion und Öffnungsgröße vieler Modelle und unterscheidet die japanische Vasentradition deutlich von rein dekorativen westlichen Blumengefäßen, bei denen meist die Fülle des Arrangements im Vordergrund steht.
Ikebana: Weniger ist mehr
Die japanische Blumensteckkunst Ikebana folgt eigenen ästhetischen Prinzipien, bei denen Linie, Raum und Asymmetrie oft wichtiger sind als eine dichte Blütenfülle. Innerhalb der Ikebana haben sich über Jahrhunderte verschiedene Schulen mit eigenen Regelwerken entwickelt, etwa Ikenobo als älteste bekannte Schule, doch allen gemeinsam ist das Grundprinzip, dass jeder Zweig, jede Blüte und jeder Leerraum bewusst gesetzt wird. Eine gute Ikebana-Vase unterstützt diese Reduktion durch eine klare, unaufdringliche Form und eine für wenige Stiele konzipierte Öffnung, die dem Arrangement Halt gibt, ohne selbst in den Vordergrund zu treten.
Formenvielfalt und Keramikstile
Japanische Vasen reichen von schlanken, hochovalen Formen bis zu bauchig-erdigen Gefäßen und werden in nahezu allen bekannten Keramikstilen gefertigt: rustikal und unglasiert in Bizen- oder Shigaraki-Yaki, mit lebendiger Rissglasur in Raku-Yaki, oder fein floral bemalt in Kutani-Yaki. Jeder Stil verleiht der Vase einen eigenen Charakter, von archaisch-erdig bis kunstvoll-elegant, sodass sich für nahezu jeden Einrichtungsstil und persönlichen Geschmack eine passende Form finden lässt.
Wabi-Sabi in der Vasenform
Viele Vasen folgen dem Wabi-Sabi-Ideal: eine leicht unregelmäßige Silhouette, eine sichtbare Brennspur oder ein bewusst rauer Fuß gelten hier nicht als Mangel, sondern als Ausdruck von Natürlichkeit und handwerklicher Ehrlichkeit. Diese bewusste Unvollkommenheit steht in engem Zusammenhang mit der Ikebana-Philosophie, die ebenfalls die Schönheit des Natürlichen, Unperfekten und Vergänglichen in den Mittelpunkt stellt statt künstlicher Symmetrie.
Vasen als eigenständiges Kunstobjekt
Nicht jede Vase muss mit Blumen gefüllt sein – gerade skulptural geformte Stücke entfalten auch leer eine eigene, ruhige Präsenz und eignen sich hervorragend als alleinstehendes Deko-Element. Besonders Vasen mit ausgeprägter Textur, ungewöhnlicher Silhouette oder markanter Glasur wirken oft bereits ohne Blumenschmuck wie eine eigenständige kleine Skulptur und können ganzjährig unverändert ihren Platz im Raum behalten.
Die richtige Vase für den eigenen Raum finden
Bei der Auswahl lohnt es sich, neben der reinen Optik auch die geplante Nutzung zu bedenken: Wer regelmäßig Ikebana praktiziert, profitiert von einer schlichteren, funktional durchdachten Form, während reine Liebhaber japanischer Keramik eher nach einem besonders ausdrucksstarken, skulpturalen Einzelstück suchen. Auch die Größe des Aufstellorts sowie das vorhandene Lichtverhältnis beeinflussen, welche Glasur und Form am besten zur Geltung kommen.
Vasenformen und ihre Namen
Die japanische Keramiktradition kennt eine Vielzahl klassischer Vasenformen mit eigenen Bezeichnungen, etwa die hochovale Tsubo-Form mit engem Hals, die bauchige Kabin-Form für größere Arrangements, oder die besonders schlichte, zylindrische Form, die vor allem für minimalistische Ikebana-Kompositionen mit einzelnen Zweigen verwendet wird. Diese unterschiedlichen Formtraditionen entstanden jeweils für spezifische Nutzungskontexte und lassen sich bis heute gezielt nach der gewünschten Bildwirkung auswählen.
Vasen als saisonaler Blickfang
Ähnlich wie bei Kakemono lässt sich auch bei Vasen eine saisonal wechselnde Nutzung pflegen: eine erdige, unglasierte Vase mit einem einzelnen Kiefernzweig im Winter, eine feinere, hellere Vase mit Kirschblütenzweigen im Frühling. Diese bewusste, wiederkehrende Praxis verbindet die Vase als Objekt mit dem sich wandelnden Rhythmus der Jahreszeiten und macht sie zu einem lebendigen, nie ganz gleichbleibenden Element der Wohnraumgestaltung.
Vasen als langfristige Begleiter
Anders als frisch geschnittene Blumen, die nach wenigen Tagen verblühen, bleibt eine hochwertige Keramikvase über Jahrzehnte ein fester Bestandteil des eigenen Zuhauses und begleitet dabei viele unterschiedliche Lebensphasen, Einrichtungsstile und saisonale Arrangements. Diese Langlebigkeit macht die Investition in eine handgefertigte japanische Vase besonders lohnenswert, da sich der anfängliche Anschaffungspreis über die vielen Jahre der Nutzung relativiert.
Finden Sie die Vase, die Ihrem Raum Ruhe und Charakter verleiht – ob mit einer einzelnen Blüte oder ganz für sich allein.