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Zwei Kraniche unter Kiefern am Ufer

Kakemono, Unikat, 139 x 65 cm
Artikelnummer: 6188
  • Höhe 139 cm
  • Breite 65 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Okamoto Tohiyoko

330,00 €

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Artikelbeschreibung

An einem felsigen Ufer, überschattet von knorrigen Kiefern, stehen zwei Kraniche in ruhiger Zwiesprache – der eine mit gesenktem Kopf, der andere aufmerksam den Horizont über den anrollenden Wellen absuchend. Die feine Tuschezeichnung der Kiefernnadeln kontrastiert mit der zarten Linienführung des Gefieders und verleiht der Komposition eine ausgewogene, harmonische Tiefe. 

 Kraniche zählen zu den bedeutendsten Glückssymbolen der japanischen Kunst: Sie stehen für Langlebigkeit, Treue und eheliches Glück und werden häufig gemeinsam mit Kiefern dargestellt, die ihrerseits Beständigkeit symbolisieren. Diese Verbindung zweier Glückssymbole macht das Gemälde zu einem besonders bedeutungsvollen Motiv. 

 Das Werk trägt Signatur und Stempel von Okamoto Tohiyoko und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Knochen montiert, ist dieses handgemalte Unikat ein klassisches, wohlklingendes Glücksmotiv der japanischen Malerei.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Okamoto Tohiyoko
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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