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Drache in Wolken und Wellen

Kakemono, Unikat, mit Box, 189 x 61 cm
Artikelnummer: 5725
  • Höhe 189 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

370,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein Drache windet sich durch dichte Tuschewolken, während unten aufgewühlte Wellen an seine Krallen schlagen – eine kraftvolle Komposition, die den Drachen als Herrscher über Wasser und Himmel zugleich zeigt. Mit breiten, nassen Pinselzügen ist der dunkle Wolkenhintergrund angelegt, aus dem sich Kopf und Klauen des Tieres in helleren Aussparungen herausschälen. 

Diese Technik, bei der die Form nicht gezeichnet, sondern aus der Tusche freigelassen wird, verlangt vom Maler höchste Sicherheit im Umgang mit dem nassen Medium. Die schaumig gekräuselten Wellen im unteren Bildbereich sind mit hellen, geschwungenen Linien herausgearbeitet und verleihen der Szene zusätzliche Dynamik. 

 Das Bild wird inklusive einer Holzbox geliefert, die dem Schutz und der fachgerechten Aufbewahrung des Rollbilds dient, und eignet sich als kraftvoller Blickfang für Sammler klassischer Drachenmotive.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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