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Drache zwischen Wolken und Wellen (Kano-Schule)

Kakemono, Unikat, 177 x 44 cm
Artikelnummer: 6308
  • Höhe 177 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

540,00 €

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Artikelbeschreibung

Mit expressiver Kraft und elegantem Schwung verbindet dieses beeindruckende Kakemono traditionelle Ästhetik mit einer dynamischen Bildkomposition. Das Motiv zeigt einen stilisierten Drachen, der sich kraftvoll aus den aufgewühlten Wellen erhebt und in mystischen Wolkenformen emporsteigt. Die meisterhaft gesetzten Tuschestriche erzeugen dabei eine tiefe Spannung zwischen Bewegung und Ruhe, wodurch das Kunstwerk eine fast magische Anziehungskraft erhält.

Obwohl das Gemäbild zwei Stempel der berühmten Künstler Kanō Yasunobu und Kanō Tanshin trägt, ist das Werk aufgrund seines Erhaltungszustands der späteren Showa-Zeit zuzuordnen. Daher ist anzunehmen, dass der Maler – vermutlich ein Vertreter der traditionsreichen Kanō-Schule – mit diesen Siegeln den beiden angesehenen Meistern der Vergangenheit Respekt zollen wollte.

Dieses faszinierende Kakemono wurde auf hochwertigem Papier gefertigt und wird von edlen Jikusaki aus Holz stilsicher ergänzt. Es bietet sich als kraftvolles Gestaltungselement an, das traditionellen japanischen Stil mit subtiler zeitloser Eleganz verbindet. Für Liebhaber und Sammler japanischer Kunst und Kultur stellt es ein einzigartiges Stück dar, das durch die besondere Verbindung von künstlerischer Referenz und eigenständiger Ästhetik begeistert.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kano Tanshin
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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