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Japanische Aubergine

Kakemono, Unikat, mit Box, 164 x 33 cm
Artikelnummer: 6456
  • Höhe 164 cm
  • Breite 33 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

340,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Zwei runde Auberginen liegen am unteren Bildrand, ihre charakteristische Form und samtige Oberfläche mit feinen Pinselstrichen sorgfältig dargestellt. Darüber schwingt sich ein schlanker Zweig mit zarten roten Blüten, die in leuchtendem Kontrast zu den dunklen Früchten stehen. Die Komposition bleibt bewusst sparsam und ruhig, sodass die einfachen Formen und die sanfte Bewegung des Zweiges eine stille, poetische Harmonie erzeugen.

Das Werk trägt die Signatur und den Stempel von Tanaka Hakuin. Auf Seide gemalt, entfaltet es eine zurückhaltende Farbpalette mit feinen Grauabstufungen bei den Auberginen und warmen Rottönen bei den Blüten. Die leichten Pinselstriche verleihen den Früchten eine natürliche Textur und den Blüten eine zarte, fast transparente Anmut.

Die Jikusaki aus Knochen rahmen das Stück klassisch und edel ein. Dieses handgemalte Unikat kommt mit einer vom Künstler signierten Holzbox und bringt eine schlichte, natürliche Eleganz in den Raum und eignet sich besonders für Liebhaber reduzierter japanischer Naturdarstellungen, die Wert auf feine Pinselarbeit und eine ruhige, poetische Ausstrahlung legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Tanaka Hakuin
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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