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Zwei Nachtigallen im Geäst

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 60 cm
Artikelnummer: 6167
  • Höhe 185 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

240,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Auf zwei unterschiedlichen Ästen eines dicht belaubten Baumes haben sich zwei kleine Vögel niedergelassen, ihre Köpfe wachsam nach oben gerichtet. Die locker hingetuschten Blätter und Zweige bilden einen dichten, atmosphärischen Rahmen, aus dem sich die fein gezeichneten Gefiederdetails der Vögel deutlich abheben. Solche Vogel-und-Blumen-Darstellungen (Kachō-ga) gehören zu den ältesten und beliebtesten Gattungen der japanischen Malerei und feiern die enge Verbundenheit von Mensch und Natur in ihrer jahreszeitlichen Vielfalt. Die ruhige, in sich gekehrte Haltung der beiden Vögel verleiht der Szene eine stille, kontemplative Atmosphäre. 

Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Holz versehen, ist dieses handgemalte Unikat aus der Shôwa-Zeit eine gelungene Hommage an die klassische Naturmalerei Japans und bringt mit seiner ruhigen Komposition eine besinnliche Note in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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