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Zwei Koikarpfen im Wasser

Kakemono, Unikat, 123 x 62 cm
Artikelnummer: 6171
  • Höhe 123 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Mei Harutaka

290,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein dunkler und ein leuchtend oranger Koi ziehen dicht nebeneinander durch klares Wasser, ihre Schuppen mit feinsten Pinselstrichen einzeln herausgearbeitet. Der Kontrast zwischen der zurückhaltenden Farbigkeit des einen Fisches und dem kräftigen Orange des anderen bringt Bewegung und Lebendigkeit in die ruhige Komposition. 

 Koi gelten in Japan als Symbol für Ausdauer, Glück und den erfolgreichen Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens – eine Bedeutung, die sich aus der Legende herleitet, nach der ein Koi, der einen Wasserfall erklimmt, sich in einen Drachen verwandelt. Das Bild zweier gemeinsam schwimmender Koi steht zudem für Harmonie und Partnerschaft. 

 Das Werk trägt Signatur und Stempel von Mei Harutaka und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Knochen versehen, bringt dieses handgemalte Unikat die stille Symbolkraft der Koi in jeden Wohnraum.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Mei Harutaka
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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