Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Karpfen im aufgewühlten Wasserfall

Kakemono, Unikat, 213 x 55 cm
Artikelnummer: 6373
  • Höhe 213 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

430,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

In dieser Seidenmalerei aus der Showa-Zeit tritt ein kraftvoller Karpfen aus der Gischt eines brechenden Wasserfalls hervor. Die Szene entfaltet sich in einer dynamischen Komposition, in der die geschwungenen Linien des Wassers und die fein modulierten Farbübergänge den Eindruck unablässiger Strömung erzeugen.

Besonders wirkungsvoll ist der Kontrast zwischen dem wilden Wasser und den sanft ausgeführten Kiefernnadeln am oberen Bildrand. Der Karpfen erscheint entschlossen, seine Körperhaltung spiegelt den Moment intensiver Anstrengung und verleiht der Darstellung eine starke Symbolkraft. Die Gischt, die sich um ihn herum ausbreitet, ist mit feinen, fast transparenten Akzenten gestaltet und betont die Bewegung des Elements.

Durch die seidige Oberfläche entfaltet das Bild eine ruhige, elegante Ausstrahlung, die sich mit der kraftvollen Motivwahl verbindet. Als handgemaltes Unikat der traditionellen japanischen Malerei eignet sich dieses Kakemono sowohl für Sammler als auch für Räume, in denen eine markante, naturverbundene Akzentsetzung gewünscht ist.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen