Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Fuji-San hinter Kiefernhügel

Kakemono, Unikat, 131 x 78 cm
Artikelnummer: 5981
  • Höhe 131 cm
  • Breite 78 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

890,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

In zarter, diesiger Ferne löst sich die sanfte Silhouette des Fuji fast auf, während im Vordergrund ein dichtes Ensemble knorriger, windzerzauster Kiefern die Komposition bestimmt. Zwischen den Baumwurzeln lassen sich bei genauem Hinsehen kleine Figuren erahnen, die den weiten Landschaftsraum menschlich beleben. 

Diese kompositorische Verschiebung – der heilige Berg als zurückhaltende Erscheinung, die Kiefern als eigentliches Hauptmotiv – zeigt eine reizvolle Variante des klassischen Fuji-Bildes und lenkt den Blick bewusst auf die Beständigkeit und Kraft der immergrünen Bäume. 

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Kano Naganobu und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Seide gemalt und mit einer Jikusaki aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat eine stille, atmosphärische Landschaftskomposition.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kano Naganobu
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen