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Fuji-San im Morgenrot

Kakemono, Unikat, 112 x 61 cm
Artikelnummer: 5984
  • Höhe 112 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Toun

1.190,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Majestätisch erhebt sich der schneebedeckte Gipfel des Fuji über sanft gestaffelten Hügeln. Vereinzelte knorrige Bäume auf den vorgelagerten Hügeln setzen ruhige, dunkle Akzente vor der goldbraunen Weite der Komposition. 

Die Darstellung des Fuji im Morgenlicht, bekannt als 'Goraiko', gilt seit jeher als Sinnbild für Neuanfang, Glück und spirituelle Erneuerung und zählt zu den beliebtesten Bildthemen der klassischen japanischen Landschaftsmalerei. 

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Kano Toun und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Seide gemalt und mit einer Jikusaki aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat eine stimmungsvolle Hommage an Japans heiligen Berg.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kano Toun
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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