Fuji in wolkenverhangenen Höhen
- Höhe 123 cm
- Breite 63 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
- Jikusaki Holz
- Material Honshi Seide
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
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Artikelbeschreibung
In zarten Grautönen und sanften Übergängen erhebt sich der Fuji aus einem Meer von Wolken und Nebel, fast schwerelos inmitten einer stillen, bergigen Landschaft. Die majestätische Silhouette des Berges wird durch die umgebenden Gipfel und Dunstschichten nur angedeutet, was dem Ganzen eine geheimnisvolle, fast traumhafte Tiefe verleiht. Diese reduzierte, fast monochrome Darstellung betont die spirituelle Präsenz des heiligen Berges und lädt zu tiefer innerer Betrachtung ein.
Das Kakemono trägt den Stempel Tansenzai Keimei, der vermutlich als Künstlername, Pseudonym oder Atelier-Bezeichnung zu verstehen ist. Es entstand vermutlich in der Meiji-Zeit, einer Periode, in der traditionelle Ink-Malerei mit neuen ästhetischen Einflüssen bereichert wurde und Fuji-Motive eine starke symbolische Bedeutung als Inbegriff von Schönheit, Beständigkeit und Erhabenheit behielten. Die Komposition setzt bewusst auf Zurückhaltung und Atmosphäre statt auf detaillierte Ausführung.
Auf Seide gemalt, entfaltet das Werk eine meisterhafte Beherrschung der Washtechnik, bei der feinste Abstufungen von Grau und Schwarz eine fast dreidimensionale Wirkung erzeugen. Traditionelle Holz-Jikusaki rahmen das Bild edel ein. Leichte Altersspuren tragen zur authentischen Patina bei und machen es zu einem echten Sammlerstück. Dieses reduzierte, poetische Unikat eignet sich besonders, um in einem ruhigen Raum die meditative Kraft japanischer Landschaftsmalerei wirken zu lassen und eine Atmosphäre stiller Erhabenheit zu schaffen.