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Helmkäfer im hohen Gras

Kakemono, Unikat, 125 x 67 cm
Artikelnummer: 6184
  • Höhe 125 cm
  • Breite 67 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ishikawa Yurin

1.490,00 €

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Artikelbeschreibung

Zwischen schlanken, sich im Wind neigenden Grashalmen hat sich ein kleiner Helmkäfer niedergelassen – ein unscheinbares, doch mit großer Beobachtungsgabe festgehaltenes Detail aus der Natur. Die wenigen, präzise gesetzten Pinselstriche der Gräser und die feine Tuschezeichnung des Käfers zeugen von der reduzierten, aber technisch versierten Bildsprache ihres Schöpfers. 

Solche kleinformatigen Naturstudien, in Japan als Shasei bekannt, feiern die Schönheit des Unscheinbaren und laden zu einem meditativen, langsamen Betrachten ein. Die klare Komposition mit viel bewusst freigelassener Fläche verstärkt die Wirkung des einzelnen Motivs zusätzlich. 

 Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Ishikawa Yurin (1870–1952) und entstand in der Shôwa-Zeit. Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Holz versehen, ist dieses handgemalte Unikat ein stilvolles Beispiel japanischer Naturbeobachtungskunst für Liebhaber kleiner, feiner Details.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Ishikawa Yurin
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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