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Hundewelpen im Gras

Kakemono, Unikat, 190 x 49 cm
Artikelnummer: 4148
  • Höhe 190 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

200,00 €

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Artikelbeschreibung

Verspielt und dicht aneinandergekuschelt zeigt dieses Kakemono eine kleine Gruppe junger Hunde, die sich zwischen hohen Gräsern zusammendrängen. Nur die wachen Augen, feinen Schnurrhaare und weichen Schnauzen sind deutlich herausgearbeitet, während die Körper der Welpen in einer weichen, ineinander verschwommenen Fellmasse verschmelzen. 

Diese Maltechnik, bei der Details wie Augen und Schnurrhaare in feinem Weiß hervorgehoben werden, während der übrige Körper in zarten Tuschtönen nur angedeutet wird, ist typisch für die verspielte, an Beobachtung reiche Tiermalerei bestimmter japanischer Schulen. Sie verleiht den jungen Hunden eine besonders anrührende, lebendige Ausstrahlung. 

Welpenmotive erfreuten sich in der japanischen Malerei großer Beliebtheit, da sie Unschuld, Verspieltheit und familiäre Geborgenheit auf sympathische Weise einfangen. Für Tierliebhaber und Sammler heiterer, genrehafter Sujets ist dieses Kakemono eine charmante und warmherzige Ergänzung der Sammlung.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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