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Reiher in stiller Pfingstrosenpracht

Kakemono, Unikat, mit Box, 186 x 50 cm
Artikelnummer: 6454
  • Höhe 186 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

1.300,00 €

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Artikelbeschreibung

Dieses fein gearbeitete Kakemono aus der Edo-Zeit strahlt eine tiefe Ruhe und natürliche Eleganz aus. Zwei majestätische Reiher ruhen inmitten üppiger Pfingstrosen und zartem Bambus, deren Blätter und Blüten mit subtiler Präzision dargestellt sind. Die Komposition wirkt wie ein eingefangener Moment meditativer Harmonie, der den Betrachter sanft in die poetische Welt der japanischen Landschaftsmalerei entführt.

Das Gemälde entstand in der Edo-Periode und trägt die Signatur sowie den Stempel des renommierten Künstlers Takaku Ryuko, der von 1810 bis 1858 lebte. Als Vertreter der späten Nanga-Tradition verband er die freie Pinselführung der Süd-Schule mit einer revivalistischen Sensibilität für klassische Yamato-e-Motive. Seine Werke zeichnen sich durch emotionale Tiefe und eine besondere Fähigkeit aus, die Essenz der Natur in sanften Farbverläufen und klaren Linien einzufangen.

Auf Seide gemalt, zeigt das Unikat eine lebendige, aber zurückhaltende Farbpalette, die die Federn der Reiher und die zarten Blütenblätter besonders plastisch wirken lässt. Es wird mit traditionellen Knochen-Jikusaki präsentiert und kommt in einer signierten Holzbox. Die Altersspuren verleihen dem Stück eine authentische Patina und unterstreichen seinen Charakter als echtes Antiquitätenobjekt. Ein solches Werk bringt die zeitlose Ästhetik Japans in jeden Raum und spricht besonders Sammler klassischer ostasiatischer Kunst an.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Takaku Ryūko
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Edo (1603–1868), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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