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Singvogel am blühenden Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 133 x 66 cm
Artikelnummer: 6442
  • Höhe 133 cm
  • Breite 66 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ogawa Shodo

410,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein kleiner, zart gelb-grün gefiederter Vogel ruht auf einem knorrigen, blauen Pflaumenast, umgeben von einer Fülle rosiger Blüten mit leuchtend gelben Staubgefäßen. Die Zweige schwingen sich elegant über das Bild, während der Hintergrund in sanften Grautönen gehalten ist und die filigrane Komposition besonders zur Geltung bringt. Dieses Motiv symbolisiert in der japanischen Tradition den frühen Frühling, Widerstandsfähigkeit und die sanfte Schönheit der Natur, die gerade aus der Kälte erwacht.

Das Kakemono trägt die Signatur und den Stempel von Ogawa Shodo, einem Künstler der Showa-Zeit, der sich der klassischen Kacho-ga-Malerei verschrieben hatte. In dieser Epoche pflegten viele Maler die überlieferten Techniken mit einer sensiblen Beobachtungsgabe, um Naturmotive mit emotionaler Wärme und feiner Detailtreue darzustellen. Ogawa Shodos Werke werden für ihre klare Linienführung und harmonische Farbgebung geschätzt.

Auf Washi-Papier gemalt, entfaltet das Stück eine leichte, atmungsaktive Textur, die die zarten Blütenblätter, die glänzenden Federn des Vogels und die raue Rinde des Astes lebendig wirken lässt. Die ungewöhnlichen Jikusaki aus Keramik verleihen dem Werk eine edle, handwerkliche Note. Es kommt mit einer signierten Holzbox. Dieses handgemalte Unikat bringt die poetische Frische des japanischen Frühlings in den Raum und eignet sich besonders für Liebhaber traditioneller Blumen-und-Vögel-Malerei, die Wert auf subtile Eleganz und natürliche Anmut legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Ogawa Shodo
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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