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Kraniche im Flug über Bambus

Kakemono, Unikat, mit Box, 126 x 69 cm
Artikelnummer: 6463
  • Höhe 126 cm
  • Breite 69 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

360,00 €

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Artikelbeschreibung

Eine Gruppe von Kranichen gleitet in harmonischer Formation durch den Himmel, die weißen Körper und schwarzen Flügelspitzen in fließenden Linien dargestellt, als würden sie sanft vom Wind getragen. Im unteren Bereich erstreckt sich ein dichter Bambuswald in warmen Grün-, Gelb- und Brauntönen, der die Szene erdet und eine natürliche Tiefe schafft. Die Komposition strahlt Freiheit, Langlebigkeit und die zeitlose Eleganz der Kraniche aus, die in der japanischen Kultur als Boten des Glücks und der Unsterblichkeit gelten.

Das Werk stammt vermutlich aus der Meiji-Zeit und trägt die Signatur und den Stempel von Tosa Mitsusada. In dieser Epoche verbanden viele Vertreter der Tosa-Schule klassische Yamato-e-Traditionen mit einer feinen, detailreichen Pinselführung, die Naturmotive mit symbolischer Tiefe und poetischer Ausstrahlung vereinte. Solche Darstellungen von Kranichen und Bambus waren besonders geschätzt, da sie Harmonie und Beständigkeit verkörpern.

Auf Seide gemalt, zeigt das Unikat eine sanfte, nuancierte Farbpalette mit präzisen Pinselstrichen, die die Federn der Kraniche plastisch und die Blätter des Bambus lebendig wirken lassen. Die Jikusaki aus Knochen verleihen dem Stück eine edle, traditionelle Rahmung. Es kommt mit einer Holzbox. Dieses handgemalte Kakemono bringt die majestätische Schönheit japanischer Natur- und Symbolmalerei in den Raum und eignet sich besonders für Liebhaber klassischer Motive, die Wert auf feine Ausführung, symbolische Bedeutung und meditative Ausstrahlung legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Tosa Mitsusada
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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