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Set aus zwei Gemälden – Landschaften in Tusche

Kakemono, Unikat, 203 x 61 cm
Artikelnummer: 6479

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 203 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Tuschmalereien, die einander wie zwei Strophen eines Gedichts ergänzen: Das eine Rollbild zeigt einen einsamen Wanderer auf einem schmalen Pfad unter mächtigen, in Nebel gehüllten Bergwänden, begleitet von einem Schwarm Vögel, der sich in der Tiefe der Schlucht verliert. Das zweite präsentiert eine erhabene Berglandschaft mit aufragenden Gipfeln, einem stillen Gewässer und einer kleinen Hütte unter Kiefern auf einem felsigen Vorsprung, von wo aus ein Wasserfall in die Tiefe stürzt. Beide Werke verbindet die meisterhafte Beherrschung der Tuschtechnik – das Spiel von dichten und lasierenden Tonwerten, von festen Konturen und atmosphärischer Auflösung.

Die Darstellungen folgen der Tradition der ostasiatischen Landschaftsmalerei (Sansuiga), in der Berge, Wasser und menschliche Gestalt zu einer kontemplativen Einheit verschmelzen. Beide Bilder tragen Signatur und Stempel von Kawai Gyokudō, einem der herausragendsten Landschaftsmaler der modernen japanischen Kunst.

Auf Papier gemalt, mit Jikusaki aus Knochen und in einer fein gemusterten Brokatumrahmung montiert, entfaltet dieses Paar handgemalter Unikate eine bemerkenswerte Präsenz und ist ein bedeutendes Sammlerstück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.