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Set aus zwei Gemälden – Vögel und herbstliche Blumen

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 56 cm
Artikelnummer: 6478
  • Höhe 200 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

770,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Als harmonisch aufeinander abgestimmtes Paar erzählen diese beiden Rollbilder von der stillen Schönheit der herbstlichen Natur. Das eine Bild zeigt blühende Baumwoll- oder Hibiskusblüten mit kräftig gezeichneten Blättern, über denen ein Paar kleiner Vögel im Flug einander zugewandt ist. Das zweite Bild fängt eine bodennahe Szenerie ein: Zwischen wogenden Herbstgräsern, zarten Glockenblumen und weißen Blütenrispen verbergen sich Wachteln, die sich kaum merklich in die Vegetation schmiegen. Gemeinsam ergeben die beiden Werke ein stimmungsvolles Naturbild von großer Ausgewogenheit.

Die Darstellung folgt der Tradition der japanischen Vogel- und Blumenmalerei (Kachōga), die in der Kanō-Schule über Jahrhunderte hinweg auf höchstem Niveau gepflegt wurde. Die feine Pinselführung, die zurückgenommene Farbigkeit und die ausgewogene Komposition sind charakteristisch für diese Schultradition.

Beide Gemälde tragen Signatur und Stempel und sind in der Meiji-Zeit auf Seide entstanden. Mit Jikusaki aus Knochen und einer signierten Holzbox versehen, bilden diese handgemalten Unikate ein außergewöhnliches Ensemble für Liebhaber klassischer japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kanō Tōshun Yoshinobu
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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