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Tiger auf Felsen

Kakemono, Unikat, 205 x 71 cm
Artikelnummer: 6469

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 205 cm
  • Breite 71 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yokochi Hekigan
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus dem Nebel tritt er hervor, den Blick nach oben gerichtet, die Pranken auf einem dunklen Felsvorsprung abgestützt: ein Tiger in voller Präsenz. Die Haltung des Tieres vereint Anspannung und Ruhe zugleich – als würde es innehalten, bevor es sich in Bewegung setzt. Die geöffnete Schnauze, das wache Auge und das dichte, sorgfältig ausgearbeitete Fell verleihen der Darstellung eine bemerkenswerte Lebendigkeit, die das Auge des Betrachters sofort anzieht.

Der Tiger zählt zu den bedeutendsten Sujets der ostasiatischen Malerei. Als Symbol für Kraft, Würde und den Schutz vor dem Bösen hat er seit Jahrhunderten einen festen Platz in der japanischen und chinesischen Bildtradition. Die Komposition folgt dieser Tradition mit großem Können: Der weite, stimmungsvoll abgestufte Hintergrund tritt vollständig zurück und überlässt dem Tier die gesamte Bildwirkung.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Yokochi Hekigan und ist in der Showa-Zeit entstanden. Auf Seide gemalt und in eine goldene Brokatumrahmung mit Wolkenmuster montiert, entfaltet dieses handgemalte Unikat eine Präsenz, die jedem Raum einen außergewöhnlichen Akzent verleiht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.