Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Wanderer vor dem Wasserfall - Suzuku Shonen

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 71 cm
Artikelnummer: 6445
  • Höhe 190 cm
  • Breite 71 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

380,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

In diesem eindrucksvollen Werk eröffnet sich eine Szene, die ganz auf die stille Begegnung zwischen Mensch und Natur ausgerichtet ist. Ein einzelner Wanderer steht auf einem schmalen Pfad, den Blick auf einen hoch aufragenden Wasserfall gerichtet, der aus den nebelverhangenen Felsen herabstürzt. Die Malerei lebt von der reduzierten Farbigkeit des Schwarz-Weiß, in der Suzuki Shōnen meisterhaft Atmosphäre und Tiefe erzeugt: Die Felsen wirken zugleich monumental und geheimnisvoll, während die Bäume im Vordergrund in lockerer, vibrierender Pinselarbeit dargestellt sind.

Im Mittelteil bleibt viel Raum frei – eine für Shōnen charakteristische Gestaltung, die Leere nicht als Abwesenheit, sondern als bewusst gesetzte Stille begreift. Dadurch entsteht ein meditatives Spannungsfeld zwischen dem kraftvollen Herabfallen des Wassers und der kleinen, beinahe fragilen Gestalt des Wanderers. Die Komposition bietet einen Moment des Innehaltens, in dem der Betrachter gleichsam in die Landschaft eintreten kann.

Gemalt in der Meiji-Zeit auf Papier und mit neu gefertigter Einfassung versehen, trägt das Werk Stempel und Signatur von Suzuki Shonen. Beigefügt ist eine Holzbox, die die Authentizität bestätigt und das Rollbild fachgerecht schützt.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Suzuki Shonen
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen