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Welpe unter Bambus

Kakemono, Unikat, 185 x 40 cm
Artikelnummer: 5121
  • Höhe 185 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

230,00 €

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Artikelbeschreibung

Ein kleiner, gefleckter Welpe kauert verspielt unter einem schlanken Bambuszweig – eine liebevoll beobachtete Szene, die dem sonst eher formalen Motiv des Bambus eine warme, humorvolle Note verleiht. 

Der Welpe ist mit weichen, runden Pinselstrichen und sparsamen Farbtupfen in Rotbraun und Grau charakterisiert, sein aufmerksamer, fast schelmischer Gesichtsausdruck bildet den eigentlichen Mittelpunkt des Bildes. Der Bambus im Hintergrund ist mit knappen, sicheren Linien angedeutet und dient weniger als eigenständiges Motiv denn als stimmungsvoller Rahmen für die kleine Szene. 

 Die Kombination aus verspieltem Tiermotiv und dem für Beständigkeit stehenden Bambus macht dieses Rollbild zu einem freundlichen, unaufdringlichen Wandschmuck, der sich vom oft strengeren Repertoire klassischer Pflanzenmotive angenehm abhebt.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Taishô (1912–1926), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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