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Blühende Päonien auf Fels

Kakemono, Unikat, mit Box, 150 x 47 cm
Artikelnummer: 6276
  • Höhe 150 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

430,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Dieses feine japanische Kakemono aus der Meiji-Zeit zeigt eine meisterhafte Darstellung von leuchtend roten Päonien, die auf einem Felsen wachsen. Die kunstvollen Pinselstriche und die subtile Farbgebung auf Seide spiegeln die traditionelle Ästhetik der japanischen Malerei wider.

Die Päonie, in Japan als Symbol für Reichtum, Ehre und Glück angesehen, wurde hier mit besonderer Liebe zum Detail dargestellt. Die üppigen Blütenblätter scheinen sich sanft im Wind zu wiegen, während das satte Grün der Blätter einen reizvollen Kontrast bietet. Der Felsen im unteren Bereich des Gemäldes steht für Beständigkeit und bildet eine harmonische Balance zur zarten Anmut der Blüten.

Die feine Seide und die edlen Jikusaki aus Knochen unterstreichen die hohe Qualität dieses Rollbildes, das sich ideal als dekoratives Element oder Sammlerstück eignet. Ein zeitloses Meisterwerk, das Eleganz und Naturverbundenheit vereint.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Sakai Hōitsu
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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