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Dame im gestreiften Kimono

Kakemono, Unikat, mit Box, 148 x 69 cm
Artikelnummer: 5634
  • Höhe 148 cm
  • Breite 69 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

320,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Eine junge Frau in einem hellgrünen, fein gestreiften Kimono, den Kopf leicht zur Seite geneigt, während sie sich mit einer Hand über das Gesicht streicht – eine unaufgeregte, fast intime Momentaufnahme. 

Das Bild ist auf Seide gemalt, mit Jikusaki aus Knochen als hochwertigem Abschluss der Rollstäbe. 

Die klaren Konturlinien und die reduzierte Farbpalette aus Grün, Orange und Schwarz verleihen der Darstellung eine elegante Zurückhaltung, die dem Betrachter viel Raum für eigene Interpretation lässt. Die aufwendig gebundene Frisur mit Haarnadel und Kamm sowie der gemusterte Obi verweisen auf gehobenen städtischen Geschmack, wie er in der Bijinga-Malerei gerne dargestellt wurde. 

 Das Kakemono kommt in einer eigenen Holzbox und eignet sich als stilvoller, unaufdringlicher Schmuck für den Tokonoma.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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