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Dame im Kimono unter blühendem Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 205 x 50 cm
Artikelnummer: 6474
  • Höhe 205 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

1.680,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Unter den ausladenden Ästen eines blühenden Pflaumenbaumens und einer alten Kiefer steht eine junge Frau im prachtvollen gelben Kimono, den Blick leicht nach oben gerichtet, als folge sie dem Duft der zarten Blüten. Die sorgfältig ausgearbeitete Musterung des Gewandes, die aufwendige Frisur und die ruhige, in sich gekehrte Haltung der Figur sind charakteristisch für das Bijinga in seiner klassischen Ausprägung: die Frau als Teil der Natur, eingebettet in den flüchtigen Moment des Frühlings.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Ito Shinsui (伊東深水), einem der bedeutendsten Bijinga-Maler der Showa-Zeit. Die Komposition verbindet seine für ihn typische Eleganz in der Figurendarstellung mit einer atmosphärischen Landschaftsszene von großer Stimmungsdichte.

Auf Seide gemalt, mit Jikusaki aus Knochen und einer hellblauen Brokatumrahmung mit Goldmuster montiert, wird dieses handgemalte Unikat durch eine signierte Holzbox ergänzt – ein Werk von außergewöhnlichem künstlerischem Rang.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Itō Shinsui
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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