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Enso in kraftvollem Pinselduktus

Kakemono, Unikat, mit Box, 140 x 72 cm
Artikelnummer: 6159
  • Höhe 140 cm
  • Breite 72 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hirata Umura

390,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Mit einem einzigen, energiegeladenen Pinselschwung entsteht dieser Enso – kompakter und dichter im Duktus als klassische Interpretationen, mit deutlich sichtbaren Abriebspuren des Pinsels am unteren Bildrand, die die Schnelligkeit der Ausführung greifbar machen. Eine kurze, in zarter Kalligrafie gesetzte Textzeile begleitet den Kreis am linken Bildrand. 

Der Enso zählt zu den bekanntesten Symbolen des Zen-Buddhismus: Er steht für Erleuchtung, Stärke und die Leere des Universums, wobei gerade die Unvollkommenheit der Kreisform – der offene oder unregelmäßige Ansatz – als Ausdruck der Vergänglichkeit und Authentizität gilt. Das Werk trägt Signatur und Stempel von Hirata Umura und entstand in der Shôwa-Zeit. Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Kunststoff versehen, verkörpert dieses handgemalte Unikat die meditative Kraft der Zen-Kalligrafie in besonders unmittelbarer, kraftvoller Form.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Hirata Umura
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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