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Enso mit begleitendem Gedicht

Kakemono, Unikat, 167 x 37 cm
Artikelnummer: 6210
  • Höhe 167 cm
  • Breite 37 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Goto Mizugan

450,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein einziger, kraftvoller Pinselschwung genügt, um diesen Enso entstehen zu lassen – den Kreis, der in der Zen-Kunst für Erleuchtung, Unendlichkeit und die Leere zugleich steht. Der offene Ansatz am unteren Rand, an dem sich der Pinsel spürbar löst, lässt die Bewegung des Malenden im Bild lebendig werden und verweist auf die Unvollständigkeit als eigentliches Prinzip des Enso. 

Begleitet wird der Kreis von einer kurzen Gedichtzeile in feiner Kalligrafie, die dem Bild eine zusätzliche poetische Ebene verleiht und Bild und Schrift zu einer Einheit verschmelzen lässt. Das Werk trägt Signatur und Stempel von Goto Mizugan und entstand in der Shôwa-Zeit. Auf Papier ausgeführt und mit einer Jikusaki aus Holz montiert, verbindet dieses handgemalte Unikat die meditative Kraft der Zen-Kalligrafie mit der stillen Eleganz klassischer japanischer Tuschekunst. 

Ein Objekt für alle, die minimalistische, bedeutungsvolle Kunst in ihren Wohnraum bringen möchten.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Goto Mizugan
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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