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Kalligraphie: Schnee auf den Bergspitzen

Kakemono, Unikat, 215 x 48 cm
Artikelnummer: 5195
  • Höhe 215 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

180,00 €

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Artikelbeschreibung

Mehrere Kolumnen kraftvoller Schriftzeichen geben ein winterliches Naturgedicht wieder: Die schneebedeckten Bergspitzen ähneln schwebenden Wolken, hinter dem Wald glitzert die Sonne nach dem Regen. Der Pinselduktus verbindet kräftige, breite Grundstriche mit schnelleren Verbindungslinien, wodurch die Zeichen trotz ihrer Dichte eine gewisse Leichtigkeit behalten, die dem luftigen Bildinhalt entspricht. 

 Das Gedicht setzt zwei winterliche Naturbilder – die wolkenähnlichen Schneegipfel und das nach dem Regen glitzernde Licht – zu einer stimmungsvollen Einheit zusammen, wie sie in der klassischen Naturdichtung häufig zu finden ist. 

 Ein solches Kalligraphie-Rollbild eignet sich besonders für die Wintermonate oder als dauerhafter Wandschmuck für Liebhaber winterlicher Landschaftspoesie.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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