Eule und Spatzen
Kakemono, Unikat, 188 x 55 cm
Artikelnummer:
6349
Verkauft – nicht mehr erhältlich
Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.
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Details zu dem verkauften Stück
- Höhe 188 cm
- Breite 55 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
- Jikusaki Holz
- Material Honshi Seide
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Artikelbeschreibung
In meisterhafter Ausgewogenheit zeigt dieses Werk mit dem Stempel von Nakajima Kaho eine eindrucksvolle Szene zwischen Stille und Bewegung. Eine Eule sitzt ruhig und wachsam auf einem Ast, umgeben von lebhaften Spatzen, die neugierig und doch respektvoll ihre Nähe suchen. Die subtile Spannung zwischen der Gelassenheit der Eule und der Unruhe der kleineren Vögel verleiht dem Gemälde eine feine erzählerische Dynamik.
Gemalt auf Seide in der Showa-Zeit, zeichnet sich das Bild durch seinen eleganten Farbauftrag und die feine Pinselarbeit aus, mit der sowohl das weiche Gefieder der Eule als auch die zarten Linien der Zweige erfasst sind. Der Künstler fängt die Szene in einer gedeckten Herbststimmung ein, die durch die leicht vergilbten Blätter und das warme Kolorit verstärkt wird.
Die Jikusaki aus Holz ergänzen das Gemälde auf harmonische Weise, während Signatur und Stempel die Authentizität von Nakajima Kahos Handschrift bezeugen. Dieses Werk vereint technische Präzision mit poetischer Ruhe – eine Hommage an das Gleichgewicht der Natur und die stille Beobachtung des Lebens.
Oft nachgefragt
Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.