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Spatzen am Obstbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 6379
  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

340,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein harmonisches Stillleben der Natur entfaltet sich in diesem Rollbild: Auf den fein gezeichneten Ästen eines Obstbaums – vermutlich einer Pflaume oder eines Apfelbaums – sitzen mehrere kleine Vögel, ruhig und doch lebendig in ihrer Haltung. Die dezenten Farbnuancen der Blätter und Früchte, in kühlen Grau- und Grüntönen, verleihen dem Werk eine stille, fast melancholische Stimmung. 

Die feine Pinselarbeit betont sowohl die Leichtigkeit der Blätter als auch die sanfte Bewegung der Vögel, die in ausgewogener Komposition über das Bild verteilt sind. Das Werk vermittelt eine ruhige Momentaufnahme des Spätsommers oder Frühherbstes, in der Natur und Tierwelt in sanftem Gleichklang erscheinen. 

Gemalt auf Seide, mit Jikusaki aus Knochen, datiert in die Shōwa-Zeit. Der Stempel verweist auf Okajima Kiyohiro. Das Werk wird in einer signierten Holzbox aufbewahrt.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Okajima Kiyohiro
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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