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Frühlingsboten

Kakemono, Unikat, 184 x 59 cm
Artikelnummer: 6342

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 59 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Koizumi Kōgetsu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In zarten Farben entfaltet sich vor dem Betrachter eine Szenerie, die den Beginn des Frühlings feiert. Die rosa und weißen Blütenzweige der Pflaume symbolisieren Erneuerung und Schönheit, während zwei kleine Vögel zwischen den Ästen verweilen und dem Bild eine lebendige Note verleihen. Das feine Spiel aus Blütenfülle und schlanken Zweigen ist klar komponiert und dennoch voller Leichtigkeit.

Das Werk stammt aus der Showa-Zeit und wurde auf Seide gemalt, wodurch die Farbigkeit eine besonders feine Leuchtkraft erhält. Es trägt den Stempel von Koizumi Kōgetsu. Die Jikusaki aus Holz verleihen der Hängerolle zudem eine schlichte, natürliche Rahmung.

Die Darstellung verbindet Eleganz und Harmonie auf eindrucksvolle Weise. Sie eignet sich hervorragend, um einem Raum eine Atmosphäre von Ruhe, Frische und klassischer Schönheit zu verleihen – ein einzigartiges Stück japanischer Kunst, das den Zauber der Natur in sich trägt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.