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Hahn und Pflaumenblüten

Kakemono, Unikat, mit Box, 196 x 45 cm
Artikelnummer: 6459
  • Höhe 196 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Imai Keiki

240,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein farbenprächtiger Hahn steht stolz vor einer einfachen Strohhütte, während ein kleineres Huhn daneben pickt. Im Hintergrund erhebt sich ein Baum mit zahlreichen zarten weißen Pflaumenblüten, die den beginnenden Frühling ankündigen. Die Komposition strahlt eine ruhige, frische Morgenstimmung aus, in der die lebendigen Farben des Hahns einen warmen Kontrast zur schlichten Hütte und den zarten Blüten bilden.

Das Werk trägt die Signatur und den Stempel von Imai Keiki. Auf Seide gemalt, entfaltet es eine ausgewogene Farbpalette mit sanften Grau- und Beigetönen für die Hütte sowie kräftigen Rot-, Blau- und Goldtönen beim Hahn. Die feinen Pinselstriche lassen die Textur des Strohs, die Federn des Hahns und die zarten Pflaumenblüten besonders lebendig wirken.

Die Jikusaki aus Knochen rahmen das Stück klassisch und edel ein. Es kommt mit einer signierten Holzbox. Dieses handgemalte Unikat bringt eine frische, frühlingshafte Atmosphäre japanischer Natur- und Tierdarstellung in den Raum und eignet sich besonders für Liebhaber, die Wert auf atmosphärische Details und eine warme, poetische Ausstrahlung legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Imai Keiki
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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