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Pflaumenblüten in der Vase

Kakemono, Unikat, mit Box, 154 x 38 cm
Artikelnummer: 5962
  • Höhe 154 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yawata Hakuhan

280,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein Zweig blühender Pflaumenblüten, lose in eine schlichte Vase gestellt – dieses Motiv steht in der japanischen Malerei seit jeher für den Anbruch des Frühlings und die stille Kraft, die dem Neubeginn innewohnt. 

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Yawata Hakuhan und zeigt die für die Ume-Malerei typische reduzierte Bildsprache: wenige, mit sicherem Pinselschwung gesetzte Zweige, dazwischen zart getupfte Blüten in Weiß- und Rosatönen. Die Vase selbst ist nur angedeutet, sodass die ganze Aufmerksamkeit den Blüten gilt. 

Das Bild kommt inklusive einer eigenen Holzbox, wie sie für die Aufbewahrung hochwertiger Kakemono üblich ist. Sie schützt die Malerei vor Licht und Feuchtigkeit und erleichtert die Lagerung, wenn das Rollbild nicht gehängt ist. Mit seiner ruhigen, unaufdringlichen Komposition eignet sich dieses Werk besonders für den Tokonoma in den Wintermonaten oder zum Jahreswechsel, wenn die Pflaumenblüte traditionell als erster Bote des Frühlings gilt.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Yawata Hakuhan
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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