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Granatapfelzweig und Star

Kakemono, Unikat, mit Box, 187 x 51 cm
Artikelnummer: 6462
  • Höhe 187 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

530,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Reife, rot leuchtende Granatäpfel hängen schwer an einem gebogenen Ast, teilweise geöffnet, sodass die saftigen Kerne sichtbar werden. Ein großer, schwarz-grauer Star sitzt auf einem Zweig darüber, den Schnabel leicht geöffnet, als würde er die Früchte mustern. Die Blätter in dunklen Grüntönen und die feinen Äste schaffen einen natürlichen Rahmen, während der Hintergrund in neutralem Beige gehalten ist und die Früchte und den Vogel besonders hervorhebt. Das Motiv symbolisiert in der japanischen Tradition Fülle, Fruchtbarkeit und die stille Schönheit des Herbstes.

Das Kakemono trägt die Signatur und den Stempel von Yamada Shuhei, einem Künstler der Showa-Zeit, der sich auf klassische Kacho-ga-Malerei spezialisierte. In dieser Epoche pflegten viele Maler die detaillierte Darstellung von Früchten, Vögeln und Pflanzen mit einer sensiblen Farbgebung, die die Texturen und das Lichtspiel der Natur einfing. Yamada Shuheis Werke zeichnen sich durch eine harmonische Balance zwischen Realismus und poetischer Atmosphäre aus.

Auf Seide gemalt, entfaltet das Unikat eine warme, aber ausgewogene Farbpalette mit feinen Abstufungen in Rot, Grün und Grau, die die glänzende Schale der Granatäpfel, die Federn des Stars und die Blattadern lebendig wirken lässt. Die Jikusaki aus Knochen verleihen dem Stück eine edle, traditionelle Rahmung. Es kommt mit einer Holzbox. Dieses handgemalte Kakemono bringt die reiche, herbstliche Stimmung japanischer Naturmalerei in den Raum und eignet sich besonders für Liebhaber von Frucht- und Vogel-Motiven, die Wert auf feine Pinselarbeit und symbolische Tiefe legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Yamada Shuhei
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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