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Blassrote Pflaumenblüten im Frühlingslicht

Kakemono, Unikat, mit Box, 193 x 46 cm
Artikelnummer: 6447
  • Höhe 193 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

490,00 €

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Artikelbeschreibung

Zarte rote Pflaumenblüten schmücken knorrige Zweige, auf denen ein kleiner, gelb-grün gefiederter Vogel sitzt und die ersten warmen Strahlen des Frühlings zu genießen scheint. Die Blüten leuchten in kräftigem Rosa mit gelben Staubgefäßen, während die kalligraphischen Zeilen in fließender Tusche darüber schweben und die Schönheit der Szene poetisch umrahmen. Das Zusammenspiel von Malerei und Schrift erzeugt eine harmonische, fast musikalische Leichtigkeit, die den frühen Frühling und seine sanfte Erneuerung spürbar macht.

Das Kakemono trägt die Signatur und den Stempel von Sugaya Hosen, einem Künstler der Showa-Zeit, der sich auf die Verbindung von Kacho-ga-Malerei und Kalligrafie spezialisierte. In dieser Epoche pflegten viele Maler die traditionelle Integration von Bild und Wort, um Naturmotive mit lyrischen Texten zu verbinden und so eine tiefere emotionale Resonanz zu erzeugen. Die Kalligraphie im Bild lautet sinngemäß: „Blassrote Pflaumenblüten so schön, die Blüten im Frühling“ und unterstreicht die zarte Pracht des Motivs.

Auf Papier ausgeführt, zeigt das Werk eine feine Abstufung von Farben und Tusche, die die Textur der Rinde, die Weichheit der Blütenblätter und die Lebendigkeit des Vogels lebendig wirken lässt. Die Jikusaki aus Holz rahmen das Stück traditionell ein, und es wird mit einer signierten Holzbox geliefert. Dieses handgemalte Unikat bringt die poetische Frische japanischer Frühlingsmotive in den Raum und spricht besonders Liebhaber an, die die Verbindung von Bild, Schrift und Naturästhetik schätzen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Sugaya Hosen
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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