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Harmonie am Wasser

Kakemono, Unikat, 193 x 38 cm
Artikelnummer: 6323
  • Höhe 193 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Sōbun

330,00 €

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Artikelbeschreibung

Dieses bezaubernde Kakemono aus der Meiji-Zeit entführt den Betrachter in eine stille Szene am Wasser, wo ein weißes Pferd friedlich neben einer Gruppe von Enten weidet. Die feine Ausarbeitung der Details, von den zarten Blättern der Bäume bis hin zum spiegelnden Wasserlauf, zeugt von hoher handwerklicher Kunstfertigkeit und einem sensiblen Gespür für die Schönheit der Natur. Das Werk ist auf feiner Seide gemalt, was den weichen, fast träumerischen Charakter der Szenerie eindrucksvoll unterstreicht.

Es trägt den Stempel von Sobun. Ein charmantes Detail: Die Jikusaki bestehen aus unterschiedlichem Material – eine aus Knochen, die andere aus Kunststoff – was diesem Kunstwerk zusätzlich einen individuellen, leicht verspielten Charakter verleiht.

Ob als friedvoller Blickfang in einem Wohnraum oder als wertvolles Sammlerstück, dieses Kakemono verbindet die Anmut japanischer Tier- und Landschaftsmalerei mit einem Hauch von stiller Poesie. Ein Werk, das Ruhe ausstrahlt und jeden Betrachter innehalten lässt.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Sōbun
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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