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Hortensien im Frühsommerlicht

Kakemono, Unikat, 187 x 38 cm
Artikelnummer: 6375
  • Höhe 187 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ikuta Tōzan

290,00 €

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Artikelbeschreibung

Ein feines, zurückhaltend koloriertes Gemälde zeigt zwei kleine gelbe Vögel, die sich inmitten üppiger blau-grüner Hortensienblüten niederlassen. Zarte Bambusblätter und schlanke Zweige rahmen die Szene und verleihen ihr eine luftige, sommerliche Leichtigkeit. Die weichen Farbübergänge, das Spiel aus Transparenz und Struktur sowie die ruhig ausgearbeitete Komposition spiegeln die Eleganz klassischer Nihonga-Malerei wider.

Links oben befindet sich eine längere Inschrift, ausgeführt in fließender Handschrift, begleitet von zwei roten Siegeln; ein weiteres Siegel sitzt unten rechts am Rollenbild. Es handelt sich um ein Werk mit Stempel von Ikuta Tōzan, datierbar in die Meiji-Zeit. Das Bild ist auf feiner Seide ausgeführt, der Jikusaki besteht aus Knochen und unterstreicht die traditionelle Anmut des Hängerollbildes.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Ikuta Tōzan
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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