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Kalligraphie: Die vier Tugenden des Chado

Kakemono, Unikat, 128 x 98 cm
Artikelnummer: 5379
  • Höhe 128 cm
  • Breite 98 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

640,00 €

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Artikelbeschreibung

Vier Schriftzeichen, klar und kraftvoll untereinander gesetzt, geben die zentralen Prinzipien der japanischen Teezeremonie wieder: Harmonie, Respekt, Reinheit und Ruhe. 

 Der gleichmäßige, disziplinierte Pinselduktus unterstreicht den meditativen Charakter dieser vier Begriffe, die seit Jahrhunderten als Grundpfeiler des Chado gelten und weit über die eigentliche Teezubereitung hinausweisen. Diese vier Tugenden beschreiben eine Lebenshaltung, die Achtsamkeit im Umgang mit Gästen, mit den verwendeten Utensilien und mit sich selbst verlangt – ein Ideal, das in der gesamten japanischen Ästhetik nachwirkt. 

 Ein Kalligraphie-Rollbild mit diesem Text eignet sich besonders für Teeräume oder für alle, die sich der Philosophie des Chado verbunden fühlen und ihre Prinzipien im Alltag sichtbar machen möchten.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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