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Kalligraphie: Die sieben Stufen des Chado

Kakemono, Unikat, 118 x 62 cm
Artikelnummer: 5775
  • Höhe 118 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

240,00 €

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Artikelbeschreibung

Mehrere Kolumnen dicht gesetzter Schriftzeichen füllen dieses Rollbild und geben einen Text zu den sieben Stufen der Teezeremonie (Chado) wieder – ein Thema, das die philosophische Tiefe hinter dem scheinbar einfachen Ritual des Teetrinkens beschreibt. 

Der Schriftduktus ist zügig und geübt, mit klar lesbaren, gleichmäßig verteilten Zeichen, die auf eine erfahrene Hand schließen lassen. Kleinere, in feinerer Schrift gehaltene Anmerkungen am linken Bildrand ergänzen den Haupttext. Die sieben Stufen des Chado beschreiben den vollständigen Ablauf einer Teezeremonie, von der Vorbereitung des Raumes bis zum eigentlichen Reichen des Tees, und stellen für Praktizierende eine Art Leitfaden für Achtsamkeit dar. 

Ein Kalligraphie-Rollbild wie dieses ist ein passender Wandschmuck für alle, die sich mit der japanischen Teekultur verbunden fühlen, sei es als praktizierende Teemeister oder als interessierte Sammler.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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