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Kalligraphie: Gelbe Blume und purpurne Blätter

Kakemono, Unikat, 198 x 50 cm
Artikelnummer: 5085
  • Höhe 198 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

240,00 €

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Artikelbeschreibung

Dieses Rollbild vergleicht zwei gegensätzliche Stimmungsbilder: Die gelbe Blume hebt die Laune, so wie ein guter Wein, während die purpurnen Blätter die Stimmung trüben. 

 Der Pinselduktus ist ausgewogen und ruhig geführt, ohne extreme Kontraste zwischen den einzelnen Strichen, was der nachdenklichen, leicht melancholischen Aussage des Textes entspricht. Die Gegenüberstellung von aufhellender gelber Blüte und trübender purpurner Färbung spiegelt eine für die ostasiatische Dichtung typische Beobachtung wider, wie schon kleine Farbnuancen in der Natur die menschliche Gemütslage beeinflussen können. 

 Ein solches Kalligraphie-Rollbild eignet sich für alle, die sich für die feinen Zwischentöne menschlicher Stimmungen und ihre poetische Umsetzung interessieren.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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