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Mönch beim Garnelenfang

Kakemono, Unikat, 186 x 45 cm
Artikelnummer: 6270
  • Höhe 186 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

270,00 €

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Artikelbeschreibung

Ein faszinierender Moment in kunstvoller Tuschmalerei: Dieses originale Kakemono aus der Meiji-Zeit zeigt einen buddhistischen Mönch inmitten eines ruhigen Gewässers, vertieft in den Fang von Garnelen. Mit sicherem Strich hat der Künstler Yamauchi Kōsetsu die Bewegung des Wassers und die Gelassenheit der Szene eingefangen, während der Halbmond hoch oben am Himmel für eine poetische, fast meditative Atmosphäre sorgt.

Der subtile Einsatz von Farbe und die meisterhafte Linienführung verleihen dem Motiv eine besondere Ausdruckskraft. Das Gemälde wurde auf feinem Papier gefertigt und mit Jikusaki aus Holz stilvoll abgeschlossen.

Dieses außergewöhnliche Werk vereint Zen-Ästhetik mit traditioneller japanischer Malerei und ist eine wunderbare Ergänzung für Sammler und Liebhaber authentischer japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Yamauchi Kōsetsu
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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