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Sakura-Zweig im zarten Frühlingslicht

Kakemono, Unikat, mit Box, 187 x 40 cm
Artikelnummer: 6112
  • Höhe 187 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hishida Shigehiru

420,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Zarte weiße und blassrosa Blüten öffnen sich entlang eines knorrigen, dunkel getuschten Astes, begleitet von zartbraunen jungen Blättern, die den Frühling gerade erst ankündigen. Die feine, naturalistische Ausführung der einzelnen Blüten steht im reizvollen Kontrast zur kräftigen, fast kalligrafischen Linienführung des Astes selbst. 

Die Kirschblüte gilt als das bekannteste Symbol Japans für die Vergänglichkeit des Lebens: Ihre kurze, intensive Blütezeit erinnert an die Schönheit des Augenblicks und wird seit Jahrhunderten in Dichtung und Malerei gefeiert. Diese Darstellung fängt genau jenen zarten, flüchtigen Moment ein, in dem sich die ersten Blüten öffnen. Das Werk trägt Signatur und Stempel von Hishida Shigehiru und entstand in der Shôwa-Zeit. Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Holz versehen, ist dieses handgemalte Unikat eine stimmungsvolle Hommage an den japanischen Frühling.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Hishida Shigehiru
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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