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Singender Vogel im Kirschblütenzweig

Kakemono, Unikat, 182 x 51 cm
Artikelnummer: 6438
  • Höhe 182 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

370,00 €

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Artikelbeschreibung

Ein kleiner Vogel mit rotem Scheitel sitzt auf einem geschwungenen Kirschzweig und öffnet den Schnabel zum Gesang, umgeben von weißen Blüten und zarten rosigen Knospen. Die Äste biegen sich sanft über das Bild, während der Hintergrund in weichen Grautönen in eine neblige Ferne übergeht. Diese Komposition fängt die Leichtigkeit und Vergänglichkeit des Frühlings ein und vermittelt eine heitere, lebendige Stimmung.

Das Werk trägt die Signatur und den Stempel von Hirose Hakuzen und zeichnet sich durch klare Linienführung und harmonische Farbgebung aus, die die Schönheit des Augenblicks betonen.

Auf Seide ausgeführt, präsentiert sich das Stück mit einer ausgewogenen Farbpalette, die die Textur der Federn, die Zartheit der Blütenblätter und die natürliche Bewegung der Zweige lebendig wirken lässt. Die Jikusaki aus Holz geben dem Bild eine warme, traditionelle Rahmung. Als Kakemono der Showa-Zeit bringt es eine frühlingshafte Atmosphäre in den Raum und spricht besonders Liebhaber japanischer Naturmalerei an, die Wert auf feine Pinselarbeit und poetische Ausstrahlung legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Hirose Hakuen
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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