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Uguisu auf blühendem Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 198 x 55 cm
Artikelnummer: 6468
  • Höhe 198 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

320,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Leuchtend rosa Pflaumenblüten und runde, noch geschlossene Knospen überziehen die aufstrebenden Äste eines jungen Pflaumenbaums – ein klassisches Motiv der japanischen Malerei, das den Beginn des Frühlings ankündigt, noch bevor der Winter vollständig gewichen ist. Im unteren Bildbereich sitzt ein kleiner grüner Uguisu auf einem tief hängenden Zweig, kaum zu übersehen und doch diskret in die Komposition eingebettet. Die Verbindung von Pflaume und Uguisu, dem japanischen Buschsänger, gehört zu den beliebtesten und bedeutungsreichsten Motivpaaren der ostasiatischen Kunst.

Der helle, nahezu weiße Bildgrund lässt die satten Rosatöne der Blüten besonders klar hervortreten und verleiht dem Werk eine frische, zeitlose Eleganz. Die Zweige sind mit sicherer Hand und feinem Gespür für Rhythmus gesetzt, die Blüten mit sorgfältiger Detailgenauigkeit ausgeführt.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Nakamura Shunden (中村春泥) und ist in der Showa-Zeit entstanden. Auf Seide gemalt, mit Jikusaki aus Knochen und einer hellblauen Brokatumrahmung mit Goldmuster, wird dieses handgemalte Unikat durch eine signierte Holzbox ergänzt.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Nakamura Shunden
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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