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Zen-Kalligrafie „Stille“

Kakemono, Unikat, 128 x 72 cm
Artikelnummer: 6094
  • Höhe 128 cm
  • Breite 72 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Inoue Shundo

480,00 €

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Artikelbeschreibung

Ein einzelnes Schriftzeichen, in weichen, fließenden Bewegungen niedergeschrieben, bringt den Begriff der Stille auf diesem Kakemono zur vollen Wirkung. Der Pinsel gleitet mit spürbarer Ruhe über das Papier, ohne jede Hast, und lässt gerade in den ausklingenden Strichen ein Gefühl innerer Gelassenheit entstehen. Stille gilt im Zen-Buddhismus nicht als bloße Abwesenheit von Geräusch, sondern als ein Zustand geistiger Klarheit, der durch Meditation und Achtsamkeit erreicht wird. Eine Kalligrafie mit dieser Bedeutung eignet sich daher besonders für Räume der Kontemplation und des Rückzugs. 

Das Werk trägt Signatur und Stempel von Inoue Shundo und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Papier geschrieben und mit einer Jikusaki aus Holz versehen, ist dieses handgeschriebene Unikat ein stiller, kraftvoller Ausdruck japanischer Zen-Kunst.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Inoue Shundo
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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