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Kalligrafie "Wolken im Sommer, verdeckte Bergspitzen"

Kakemono, Unikat, mit Box, 192 x 51 cm
Artikelnummer: 4476
  • Höhe 192 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

180,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Die japanische Kalligrafie versteht es meisterhaft, ganze Landschaftsbilder allein durch Schriftzeichen heraufzubeschwören. Dieses Kakemono trägt den Titel 'Wolken im Sommer, viele verdeckte Bergspitzen' und lässt vor dem inneren Auge eine Bergkette entstehen, die sich unter dichten Sommerwolken verbirgt. 

Die kräftigen, teils breit aufgetragenen Pinselstriche wechseln sich mit feineren Linien ab und erzeugen so einen Rhythmus, der die Bewegtheit von Wolken und Gebirge nachempfindet. Diese Art der freien, ausdrucksstarken Pinselführung ist charakteristisch für kalligrafische Werke, die weniger auf strenge Lesbarkeit als auf künstlerischen Ausdruck zielen. 

Ein solches Werk eignet sich hervorragend für die Wandnische eines japanisch inspirierten Wohnraums, besonders in den Sommermonaten, wenn Motive mit Wolken- und Bergthematik traditionell bevorzugt wurden. Für Sammler japanischer Kalligrafie bietet dieses Kakemono eine gelungene Verbindung aus sprachlichem Bild und malerischer Geste.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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