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"Zui-un" (wie Wolken und Wasser) - Zen-Kalligrafie

Kakemono, Unikat, mit Box, 114 x 58 cm
Artikelnummer: 6311
  • Höhe 114 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

490,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Dieses eindrucksvolle Kakemono präsentiert mit kraftvollen, lebendigen Pinselstrichen die Zen-Kalligrafie „瑞雲“ (Zui-un), was wörtlich „Wie Wolken und Wasser“ bedeutet. In der Zen-Tradition beschreibt diese Redewendung den Geist eines fortgeschrittenen Mönchs, der – ähnlich den Wolken am Himmel und dem fließenden Wasser – stets beweglich, anpassungsfähig und ungebunden bleibt, ohne an einer festen Form oder einem bestimmten Ort festzuhalten.

Die ausdrucksstarke Pinselführung von Sato Bokudo vermittelt perfekt die flüchtige und freie Natur dieser Philosophie. Die dynamische, fast tänzerische Darstellung der Schriftzeichen erinnert den Betrachter daran, stets offen, achtsam und flexibel zu bleiben und sich nicht an feste Konzepte und Erwartungen zu klammern.

Gemalt auf hochwertigem Papier und ergänzt durch elegante Holz-Jikusaki, ist dieses Kakemono nicht nur ein besonderes Schmuckstück für Wohn- oder Meditationsräume, sondern zugleich ein tiefgründiger und täglicher Impuls zur inneren Reflexion. Ein authentisches Werk japanischer Zen-Kultur, das durch seine Bedeutung und Ästhetik Räume bereichert und die Philosophie eines freien, unbeschwerten Geistes lebendig macht.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Satō Bokudō
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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