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Dorf in der Pflaumenblüte

Kakemono, Unikat, 194 x 57 cm
Artikelnummer: 6293
  • Höhe 194 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Nakamura Shunyō

240,00 €

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Artikelbeschreibung

Dieses idyllische Kakemono entführt den Betrachter sanft in die friedliche Atmosphäre eines japanischen Dorfes zur Zeit der Pflaumenblüte. Mit liebevoller Genauigkeit und leichter Pinselführung ist es dem Künstler gelungen, die Zartheit der Blüten sowie das harmonische Miteinander von Mensch und Natur einzufangen. Ein einzelner Dorfbewohner bei der Arbeit und die sanft laufende Wassermühle vermitteln den Eindruck einer unberührten, fast poetischen Landschaft.

Die Szenerie erstreckt sich von der zart blühenden Ebene über weiche Hügel bis hin zu nebelverhangenen Bergen im Hintergrund, wodurch das Werk eine eindrucksvolle räumliche Tiefe erhält. Gemalt wurde dieses Unikat auf edlem Papier. Stilvoll ergänzt wird das Werk durch kostbare Jikusaki aus Knochen, was seine Wertigkeit und traditionelle Ästhetik zusätzlich unterstreicht.

Perfekt geeignet für Liebhaber japanischer Landschaftsmalerei, lädt dieses Kunstwerk dazu ein, sich in einer ruhigen, friedvollen Atmosphäre zu verlieren und zugleich ein Stück japanischer Tradition zu genießen. Es ist ein Bild, das nicht nur jeden Raum verschönert, sondern auch einen Ort der stillen Betrachtung und inneren Einkehr schafft.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Nakamura Shunyō
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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