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Kalligrafie "Die Macht des Kaisers erhellt die Welt"

Kakemono, Unikat, mit Box, 169 x 52 cm
Artikelnummer: 4033
  • Höhe 169 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

260,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Acht kraftvoll gesetzte Schriftzeichen füllen dieses Kakemono und verkünden in gehobener, feierlicher Sprache: 'Die Macht des Kaisers erhellt die ganze Welt, Rechtschaffenheit durchdringt das Universum'. Solche programmatischen Sprüche gehörten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum festen Repertoire offizieller und halboffizieller Kalligrafien in Japan. 

Die Zeichen sind in einer klaren, leicht kursiven Handschrift ausgeführt, kraftvoll im Duktus und mit sicherer Hand gesetzt. Eine begleitende Randnotiz nennt Ort und Datum der Niederschrift und verweist auf ein konkretes historisches Ereignis der Shôwa-Zeit, wodurch das Werk über seine kalligrafische Qualität hinaus auch als Zeitdokument von Interesse ist. 

Für Sammler historischer japanischer Kalligrafie oder für Interessierte an der Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellt dieses Kakemono ein aufschlussreiches Zeugnis seiner Entstehungszeit dar, das sowohl schriftkünstlerisch als auch dokumentarisch zu überzeugen weiß.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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