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Kalligrafie "Im Frieden lebend, den Krieg nicht vergessen"

Kakemono, Unikat, 170 x 52 cm
Artikelnummer: 3747
  • Höhe 170 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

140,00 €

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Artikelbeschreibung

Die Schriftzeichen dieses Kakemono formulieren eine altbekannte Mahnung: 'Im Frieden lebend, vergiss nicht den Krieg'. Der Sinnspruch erinnert daran, in ruhigen, unbeschwerten Zeiten dennoch wachsam zu bleiben und sich vergangener Härten bewusst zu sein – ein Gedanke, der sowohl in der chinesischen Klassik als auch in der japanischen Kultur immer wieder aufgegriffen wurde. 

Die kräftigen, klar gesetzten Zeichen sind in einer disziplinierten, gut lesbaren Handschrift ausgeführt, die der ernsten Aussage des Textes angemessen Ausdruck verleiht. Jeder Strich wirkt bedacht und kontrolliert, ohne dabei an Lebendigkeit zu verlieren. 

Sinnsprüche dieser Art wurden gerne in Studierzimmern oder Empfangsräumen aufgehängt, um Besucher wie Bewohner gleichermaßen an Wachsamkeit und Beständigkeit zu erinnern. Für Sammler klassischer ostasiatischer Sinnsprüche ist dieses Kakemono eine gehaltvolle, zum Nachdenken anregende Ergänzung.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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